Beratung und Anlaufstellen

Das Wichtigste zuerst: Sie müssen sich nicht allein durch Anträge, Bescheide und Paragrafen kämpfen. In Deutschland gibt es ein dichtes Netz an kostenlosen Beratungsangeboten. Man muss nur wissen, wo. Der Anruf bei einer Beratungsstelle war für uns damals der Moment, in dem der Knoten geplatzt ist. Ich kann Ihnen nur empfehlen, diesen Schritt früh zu gehen.

EUTB: Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung

Die EUTB ist oft die beste erste Adresse: Sie berät kostenlos, unabhängig von Kostenträgern und bundesweit zu allen Fragen rund um Teilhabe und Rehabilitation, vom Schwerbehindertenausweis über Eingliederungshilfe bis zum Persönlichen Budget. Es gibt rund 500 Beratungsangebote in ganz Deutschland (Stand Juli 2026). Viele Beraterinnen und Berater haben selbst eine Behinderung oder Angehörige mit Behinderung („Peer-Beratung“) und kennen die Situation aus eigener Erfahrung. Man muss dort nichts erklären oder rechtfertigen. Das tut gut.

Eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden Sie über die offizielle Suche: www.teilhabeberatung.de (öffnet in neuem Fenster).

Wohlfahrtsverbände und Selbsthilfe

Die großen Träger der freien Wohlfahrtspflege bieten vor Ort Beratung, Frühförderung, Familienentlastende Dienste und vieles mehr, unabhängig von Konfession oder Mitgliedschaft:

Daneben unterstützen Sozialverbände wie VdK und SoVD ihre Mitglieder auch bei Widersprüchen und vor dem Sozialgericht. Bei laufenden Streitigkeiten mit Behörden kann sich eine Mitgliedschaft lohnen.

Telefonische Hilfe und Online-Wegweiser

Quellen und weiterführende Links